Stigmafreier Kiez - ein Projekt gegen die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen
Projektbeschreibung
Wir suchen Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen, mit und ohne Stigmatisierungserfahrungen, die an einer inklusiveren und gerechteren Gesellschaft mitwirken möchten.
Unser Verein setzt sich für den Abbau von Stigmatisierung psychisch kranker Menschen und die gleichberechtigte Teilhabe diese Zielgruppe an der Gesellschaft ein. Wir nutzen die Team-Aktivität des Radfahrens, um in der Gesamtbevölkerung Aufmerksamkeit für das Thema zu wecken, Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren und den Kontakt zwischen betroffenen und nicht betroffenen Menschen zu fördern. Teamsport zeichnet sich dadurch aus, dass Teilnehmer:innen in erster Linie wahrnehmen, was sie verbindet und nicht, was sie voneinander unterscheidet. Dies ermöglicht den Aufbau einer zwischenmenschlichen Beziehung, in welcher betroffene Menschen sich nicht in erster Linie als psychisch krank erleben, sondern als Teil einer Gemeinschaft. Diese Erfahrung kann Betroffene dazu motivieren, weitere Teilhabefelder für sich zu erschließen. Auf Seiten nicht-betroffener Menschen können erlernte Stigmata korrigiert werden und ein vorurteilsfreier Umgang erreicht werden.
Unsere Radtouren enden alle mit Abschlussaktionen, welche den Kern jeder Aktivität bilden. Wir planen verschiedenen Formate, so wie ein gemeinsames Picknick, einen Fahrradworkshop, aktivierende Befragungen in der Nachbarschaft, Vorlesungen und Workshops zum Thema in Nachbarschaftszentren, den Besuch einer kulturellen Einrichtung usw. Bei den Abschlussaktionen geht es uns zum einen darum, die verschiedenen Teilnehmer*innen (betroffene und nicht-betroffene Menschen) miteinander ins Gespräch zu bringen und auch darum, Passant:innen und andere Besucher:innen auf das Thema aufmerksam zu machen.
Es gibt viele Bereiche, in denen wir Ehrenamtliche Helfer:innen brauchen, so z.B.:
Planung, Vorbereitung und Mithilfe bei den Radtouren sowie der Abschlussaktionen (welche den Kernteil bilden)
Planung, Vorbereitung und Mithilfe bei der Teilnahme an Kiezfesten und anderen öffentlichen Veranstaltungen
Planung und Vorbereitung von Anti-Stigma Workshops
Hilfe beim Netzwerkaufbau und Administration
Fundraising
Unser Projekt bietet die Möglichkeit sich durch Engagement zu bilden und Erfahrung im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinwesenarbeit und Organisationsentwicklung zu sammeln. Darüber hinaus sollen unsere Aktivitäten vor allem eines - Spaß machen, für alle Teilnehmer:innen!
Barrierefreiheit: Bei den Radaktionen können natürlich auch Menschen im Rollstohl oder mit anderen rollenden Fortbewegungsmittlen teilnehmen. Wichtig ist jedoch die Möglichkeit, das Transportmittel selbstständig (oder mit vorhandener persönlicher Assistenz) durch den Berliner Strassenverkehr navigieren zu können.
| Einsatzort | 10439 Berlin |
|---|---|
| Tätigkeit | Öffentlichkeitsarbeit |
| Kategorie | Behinderung + Inklusion |
Kontakt
Frau Iris Müller
10439 Berlin